Diese Nachsendeauftrag-Website ist nicht die Deutsche Post, und sie kostet Sie gleich 100 Euro mehr
Suchen Sie online nach 'Nachsendeauftrag' oder 'Post nachsenden', um für einen Umzug die Nachsendung einzurichten, stoßen Sie wirklich auf Seiten wie nachsendung.online, nachsendeauftrag-direkt.com, nachsenden.info und postnachsendeservice.de, im gelben Design offizieller Deutsche-Post-Seiten gestaltet, aber das sind keine offiziellen Dienste der Deutschen Post. Was diese Seiten tatsächlich tun, ist schlicht, Ihre eingegebenen Daten an die echte Deutsche Post weiterzureichen, und dafür einen kräftigen Aufschlag zu verlangen, für eine rein mechanische Vermittlung. Der echte, offizielle Preis bei der Deutschen Post liegt bei 31,90 Euro für sechs Monate private Nachsendung, während Kundinnen und Kunden auf Seiten wie 'post-nachsenden.de' 69 statt 30 Euro gezahlt haben, und manche Anbieter bis zu 238 Euro für einen Service verlangt haben, der tatsächlich nur einen Bruchteil davon wert ist. Die einzige offizielle Adresse ist www.deutschepost.de, und Ergebnisse, die in Suchmaschinen mit 'Gesponsert' oder 'Anzeige' markiert sind, sind genau dort, wo diese Drittanbieter-Seiten auftauchen, mit echtem Misstrauen zu behandeln statt anzuklicken, als sei es die offizielle Option.
Die offizielle Regel
Eine Nachsendung für einen Umzug einzurichten, wirkt wie eine einfache, risikoarme Erledigung, aber die tatsächlichen Suchergebnisse, auf die Sie stoßen, sind wirklich nicht so unkompliziert, wie sie aussehen.
Suchen Sie online nach “Nachsendeauftrag” oder “Post nachsenden”, stoßen Sie wirklich auf eine Gruppe täuschend echt wirkender Seiten, darunter nachsendung.online, nachsendeauftrag-direkt.com, nachsenden.info und postnachsendeservice.de, im selben gelben Kopfdesign gestaltet wie offizielle Deutsche-Post-Seiten. Die Verbraucherzentrale Hamburg listet in ihrer Warnung noch zwei weitere Seiten mit demselben Muster, nachsendeauftrag-service.de und nachsendeauftrag.services. Diese optische Nachahmung ist kein Zufall, sie ist gezielt darauf ausgelegt, diese Seiten auf den ersten Blick wie den echten, offiziellen Dienst aussehen zu lassen.
| Quelle | Preis (6 Monate private Nachsendung) |
|---|---|
| Offizielle Deutsche Post (deutschepost.de) | 31,90 Euro |
| post-nachsenden.de (Drittanbieter) | 69 Euro |
| Manche andere Drittanbieter | Bis zu 238 Euro |
Was diese Seiten tatsächlich tun, ist wirklich einfach, und es lohnt sich genau zu verstehen, wofür Sie bei der Nutzung einer solchen Seite eigentlich bezahlen. Sie nehmen die von Ihnen eingegebenen Daten und leiten sie an die echte Deutsche Post weiter, das ist der gesamte Dienst, eine rein mechanische Vermittlung. Dafür verlangen sie dann einen echten, erheblichen Aufschlag, Geld, das keinen tatsächlichen Mehrwert gegenüber der direkten Nutzung der offiziellen Seite bietet.
Der echte, offizielle Preis bei der Deutschen Post ist wirklich bescheiden: 31,90 Euro für sechs Monate private Nachsendung, die seit Anfang 2025 ohnehin einzige verfügbare Laufzeit. Vergleichen Sie das mit dem, was Kundinnen und Kunden auf Drittanbieter-Seiten tatsächlich gezahlt haben, 69 Euro auf “post-nachsenden.de”, und bis zu 238 Euro bei manchen anderen Anbietern, für genau denselben zugrunde liegenden Dienst.
Ein Punkt, der über die reine Preisüberhöhung hinausgeht: Diese Praxis ist inzwischen Gegenstand konkreter behördlicher und gerichtlicher Schritte, nicht nur allgemeiner Warnungen. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit der dortigen Verbraucherzentrale öffentlich vor genau diesem Muster gewarnt, und es wurden bereits Strafanzeigen gegen Betreiber solcher Seiten gestellt. Noch konkreter: Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg führt beim Landgericht Koblenz eine im Verbandsklageregister des Bundesamts für Justiz offiziell eingetragene Unterlassungsklage (Az. 3 HK O 4/25, eingereicht am 16. Januar 2025) gegen die SSS-Software Special Service GmbH, Betreiberin von service-nachsendeauftrag.de. Die Klage rügt unter anderem, dass der Dienst nicht transparent offenlegt, lediglich Kundendaten weiterzuleiten statt einen eigenen Mehrwert zu bieten, dass Preis und Vertragsbedingungen vor dem Kauf unzureichend angezeigt werden, und dass die Einwilligung zu Werbe-E-Mails über missverständliche Formulierungen eingeholt wird. Ein besonders aufschlussreiches Detail aus der Fallakte der Verbraucherzentrale Niedersachsen zu genau diesem Anbieter: Kundinnen und Kunden mussten dort ausdrücklich bestätigen, mit der sofortigen Ausführung der Leistung einverstanden zu sein und zu wissen, dass sie dadurch ihr gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht verlieren, ein Vertragsdesign, das genau darauf abzielt, das übliche Rücktrittsrecht auszuhebeln. Der Anbieter selbst befand sich zudem bereits in einem vorläufigen Insolvenzverfahren, was eine Rückforderung bereits gezahlter Beträge direkt beim Unternehmen zusätzlich erschwert.
Die einzige offizielle Adresse, der es sich zu vertrauen lohnt, ist www.deutschepost.de, und es lohnt sich, diese direkt einzutippen statt sich auf Suchergebnisse zu verlassen. Ein konkretes, praktisches Warnzeichen, auf das Sie achten sollten: Suchergebnisse, die mit “Gesponsert” oder “Anzeige” gekennzeichnet sind, sind genau dort, wo sich diese Drittanbieter-Seiten häufen, mit echtem Misstrauen zu behandeln statt anzuklicken in der Annahme, ein gesponsertes Ergebnis sei einfach eine bezahlte Platzierung des echten offiziellen Dienstes.

Was Betroffene wirklich sagen
Menschen, die auf eine dieser Nachahmer-Seiten hereingefallen sind, beschreiben übereinstimmend echte Frustration darüber, erst nach der Zahlung zu merken, dass ihnen das Doppelte oder mehr für einen Dienst berechnet wurde, den die echte Deutsche Post direkt anbietet, mehrere erwähnen speziell das gelbe Kopfdesign als das, was sie überzeugte, auf einer offiziellen Seite zu sein.
Verbraucherschutzquellen, die dieses Muster beschreiben, betonen übereinstimmend, dass die eigentliche Postnachsendung über diese Drittanbieter-Seiten typischerweise trotzdem funktioniert, da sie die Daten tatsächlich an den echten Postdienst weiterleiten, der eigentliche Schaden ist speziell der überhöhte Preis, nicht ein Nachsendedienst, der überhaupt nicht funktioniert. Ein wiederkehrendes Detail aus den behördlichen Warnungen: Betroffene, die versucht haben, ihr Geld direkt vom Anbieter zurückzufordern, berichten von Verzögerungen und Ausflüchten, ein weiterer Grund, weshalb Vorbeugung durch die direkte Nutzung von deutschepost.de wirksamer ist als eine nachträgliche Rückforderung.
Schritt für Schritt
- Tippen Sie www.deutschepost.de direkt in Ihren Browser ein, statt nach “Nachsendeauftrag” zu suchen und auf ein Ergebnis zu klicken.
- Suchen Sie doch, meiden Sie speziell Ergebnisse, die mit “Gesponsert” oder “Anzeige” gekennzeichnet sind.
- Bestätigen Sie den tatsächlichen Preis, bevor Sie eine Zahlung absenden, 31,90 Euro für 6 Monate private Nachsendung ist der echte offizielle Satz.
- Seien Sie skeptisch gegenüber einem gelben Kopfdesign allein als Echtheitsnachweis, genau das ahmen Nachahmer-Seiten nach.
- Prüfen Sie vor jeder Zahlung ausdrücklich das Impressum, steht dort ein privates Unternehmen statt der Deutschen Post AG, und wird verlangt, ausdrücklich auf Ihr 14-tägiges Widerrufsrecht zu verzichten, sind das zwei konkrete Warnsignale, kein Grund zur sofortigen Bestellung.
- Haben Sie bereits an eine Drittanbieter-Seite gezahlt, wissen Sie, dass die Nachsendung selbst wahrscheinlich trotzdem funktioniert, das eigentliche Problem ist der überhöhte Preis, den Sie gezahlt haben, und dass eine Rückforderung bei bereits insolventen Anbietern zusätzlich erschwert sein kann.
Rechtlicher Hinweis
Diese Seite erklärt ein allgemeines Verbraucherschutz-Muster rund um Nachsendeauftrag-Webseiten, das ist aber keine Rechtsberatung, und einzelne Situationen können abweichen. Nutzen Sie für Ihre eigene Situation direkt den offiziellen Dienst der Deutschen Post oder wenden Sie sich an Ihre örtliche Verbraucherzentrale.
Häufige Fragen & Stolperfallen
Wir haben nach 'Nachsendeauftrag' gesucht und eine Seite mit gelbem Kopfbereich gefunden, die genau wie die Deutsche Post aussieht. Ist die tatsächlich offiziell?
Wirklich, wahrscheinlich nicht, genau dieser optische Stil, ein gelber Kopfbereich, der das Design der Deutschen Post nachahmt, ist genau, wie sich diese Drittanbieter-Seiten präsentieren. Der einzige Weg, wirklich sicherzugehen, dass Sie auf dem tatsächlichen offiziellen Dienst sind, ist, direkt www.deutschepost.de aufzurufen statt auf ein Suchergebnis zu klicken, selbst eines, das überzeugend offiziell aussieht.
Wir haben bereits 69 Euro an eine dieser Drittanbieter-Seiten gezahlt, bevor uns klar wurde, dass sie nicht offiziell ist. Wurden wir tatsächlich abgezockt, oder funktioniert die Nachsendung trotzdem?
Wirklich, die Nachsendung selbst funktioniert wahrscheinlich, da diese Seiten Ihre Daten tatsächlich an die echte Deutsche Post weiterleiten, dieser Teil ist nicht erfunden. Abgezockt wurden Sie beim Preis, Sie haben einen Aufschlag von mehr als dem Doppelten des tatsächlichen 31,90-Euro-Preises für eine rein mechanische Datenweiterleitung gezahlt, die keinen echten Mehrwert bot. Ein zusätzlicher, praktischer Punkt: Mehrere dieser Anbieter sind inzwischen insolvent oder in Insolvenzverfahren, eine Rückerstattung vom Anbieter selbst zurückzufordern kann dadurch schwierig oder aussichtslos werden, ein Grund mehr, direkt bei der offiziellen Seite zu bestellen statt im Nachhinein auf eine Rückzahlung zu hoffen.
Wie stellen wir tatsächlich sicher, dass wir beim nächsten Mal die echte Deutsche-Post-Seite nutzen?
Tippen Sie www.deutschepost.de direkt in Ihren Browser ein, statt zu suchen und auf ein Ergebnis zu klicken, das entfernt das Risiko, auf einer Nachahmer-Seite zu landen, wirklich vollständig. Suchen Sie doch, achten Sie speziell auf Ergebnisse, die mit 'Gesponsert' oder 'Anzeige' gekennzeichnet sind, und meiden Sie diese, genau dort tauchen Drittanbieter-Seiten typischerweise auf.
Ist das nur eine Frage überhöhter Preise, oder gibt es auch einen rechtlichen Angriffspunkt gegen diese Anbieter?
Es gibt tatsächlich einen konkreten, laufenden rechtlichen Angriffspunkt, über den reine Preisüberhöhung hinaus. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit der dortigen Verbraucherzentrale öffentlich vor genau diesem Muster gewarnt, und es sind bereits Strafanzeigen gegen Betreiber solcher Seiten gestellt worden. Zusätzlich führt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg beim Landgericht Koblenz eine offiziell im Verbandsklageregister des Bundesamts für Justiz eingetragene Unterlassungsklage (Az. 3 HK O 4/25) gegen die SSS-Software Special Service GmbH, Betreiberin von service-nachsendeauftrag.de, unter anderem wegen mangelnder Transparenz darüber, dass der Dienst lediglich Daten weiterleitet, sowie wegen unzureichender Preis- und Vertragsbedingungen-Angaben vor dem Kauf.