Zoo Frankfurt: Ein Familienratgeber zu Deutschlands zweitältestem Zoo

Der Zoo Frankfurt, Bernhard-Grzimek-Allee 1 im Ostend, öffnete am 8. August 1858 und ist nach dem Berliner Zoo Deutschlands zweitältester Zoo. Er ist an jedem Tag des Jahres geöffnet, 9:00 bis 19:00 Uhr in der Sommersaison (29. März bis 24. Oktober 2026) und 9:00 bis 17:00 Uhr im Winter. Der Eintritt kostet 12 EUR für Erwachsene, 6 EUR für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren, und eine Familienkarte für den ganzen Haushalt kostet 29 EUR, Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Der Zoo trägt den Namen Bernhard Grzimeks, seines Direktors ab 1945, der ihn nach der Kriegszerstörung am Leben hielt, indem er einen Zirkus, ein Kino und ein Theater ins Gelände holte, um den Wiederaufbau zu finanzieren, und später international für seine Naturschutzarbeit und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt bekannt wurde. Für Familien gibt es auf dem Gelände einen großen Spielplatz mitten zwischen den Gehegen mit Picknickbereich, einen barrierefreien Streichelzoo mit Zwergziegen, das Grzimek-Haus für nachtaktive Tiere wie Erdferkel und Fledermäuse, einen Unterwasserbereich für Robben und Seelöwen, und das zweistöckige Exotarium mit Krokodilen, Pinguinen, Schlangen und Fischen, das am letzten Freitag im Monat von Januar bis März bis 20:00 Uhr geöffnet bleibt, mit einer Führung um 17:30 Uhr. Erreichbar mit den U-Bahn-Linien U6 und U7 sowie der Straßenbahnlinie 14.

Ein wirklich alter Zoo mit einer dramatischen Überlebensgeschichte

Der Zoo Frankfurt, Bernhard-Grzimek-Allee 1 im Stadtteil Ostend, öffnete am 8. August 1858 im damaligen Leers’schen Garten, und laut der offiziellen Geschichte des Zoos macht ihn das zu Deutschlands zweitältestem Zoo, nur hinter Berlin. 1874 zog er an seinen heutigen Standort im Ostend um, mit Gebäuden und Tieren aus dem ursprünglichen Standort in Bockenheim.

Das folgenreichste Kapitel des Zoos kam nach dem Zweiten Weltkrieg. Bernhard Grzimek wurde im Mai 1945 Direktor und übernahm einen Zoo, der größtenteils durch Kriegsbombardierung zerstört war und vor einer wahrscheinlichen Schließung stand. Statt das zu akzeptieren, ließ er Bombenkrater mit privaten Mitteln verfüllen und einige Gebäude wieder provisorisch nutzbar machen. Seine wirklich ungewöhnliche Überlebensstrategie bestand darin, einen Zirkus und Schausteller auf das zerstörte Gelände zu holen, später kamen ein Kino und ein Theater dazu, dazu regelmäßige Feste und Konzerte, die genug Einnahmen erwirtschafteten, um den Zoo durch den Wiederaufbau am Laufen zu halten. Grzimek wurde später weit über Frankfurt hinaus für seine Naturschutzarbeit international bekannt, und sowohl die Zoologische Gesellschaft Frankfurt als auch die Straße, an der der Zoo heute liegt, tragen seinen Namen.

Was für Familien da ist

Zoo Frankfurt: Öffnungszeiten und Eintritt
DetailWas zu wissen ist
Sommeröffnungszeiten (29. Mär-24. Okt 2026)9:00-19:00 Uhr, täglich
Winteröffnungszeiten (25. Okt 2026-28. Mär 2027)9:00-17:00 Uhr, täglich
Erwachsene12 EUR
Kinder/Jugendliche (6-17)6 EUR
Kinder unter 6kostenlos
Familienkarte29 EUR

Das Gelände ist tatsächlich gezielt für Kinder gebaut, nicht nur nachträglich für sie angepasst. Es gibt einen großen Spielplatz mitten zwischen den Tiergehegen mit angeschlossenem Picknickbereich, einen Streichelzoo mit Zwergziegen, die gestreichelt und gebürstet werden dürfen und der für Rollstuhlfahrer zugänglich ist, sowie das Grzimek-Haus, ein abgedunkeltes Gebäude mit nachtaktiven Tieren wie Erdferkeln, Gürteltieren und Fledermäusen, die Art Ausstellung, die Kinder tendenziell wirklich in Erinnerung behalten statt nur daran vorbeizugehen.

Nahaufnahme von Kopf und Hals einer Giraffe in einem Zoo-Gehege, im Hintergrund eine weitere Giraffe und Besucher auf einer Aussichtsplattform

Foto von Barion McQueen auf Pexels

Darüber hinaus lässt ein Unterwasserbereich Besucher durch Glasscheiben von unten beobachten, wie Robben und Seelöwen schwimmen und tauchen, und das Exotarium, ein zweistöckiges Ausstellungsgebäude, beherbergt Süßwasserkrokodile, Pinguine, Schlangen, Fische, Echsen und Spinnen. Am letzten Freitag im Monat von Januar bis März bleibt das Exotarium laut der eigenen Veranstaltungsseite des Zoos bis 20:00 Uhr geöffnet, länger als der restliche Zoo, mit einer Führung um 17:30 Uhr, eine gute Gelegenheit zum Einplanen, wer in diesen Wintermonaten unterwegs ist.

Anreise

Der Zoo liegt im Stadtteil Ostend und ist laut seiner eigenen Anfahrtsseite mit den U-Bahn-Linien U6 und U7 sowie der Straßenbahnlinie 14 erreichbar, alle in Gehweite zum Eingang, was ihn für die meisten Familien aus der Frankfurter Innenstadt zu einem unkomplizierten autofreien Ausflug macht.

Schritt für Schritt

  1. Prüfen Sie vor dem Besuch die Jahreszeit: Sommeröffnungszeiten (9:00-19:00 Uhr) gelten von Ende März bis Ende Oktober, Winteröffnungszeiten (9:00-17:00 Uhr) für den Rest des Jahres.
  2. Vergleichen Sie die Familienkarte mit Einzeltickets: 29 EUR für den Haushalt ist meist günstiger, sobald mehr als ein Kind dabei ist.
  3. Planen Sie Zeit für Spielplatz und Streichelzoo ein: beide sind tatsächlich für Kinder gebaut, nicht nur eine Ergänzung zur Tierbeobachtung.
  4. Besuchen Sie das Grzimek-Haus für nachtaktive Tiere: eine abgedunkelte, einprägsame Ausstellung, die leicht übersehen wird, wenn man nur dem Hauptaußenweg folgt.
  5. Bei einem Besuch im Januar, Februar oder März: prüfen Sie den letzten Freitag im Monat: das Exotarium bleibt dann bis 20:00 Uhr geöffnet, mit Führung um 17:30 Uhr.
  6. Nehmen Sie die U6, U7 oder Straßenbahn 14: alle halten in Gehweite zum Eingang.

Hinweis zur Verlässlichkeit

Diese Seite gibt öffentlich zugängliche Informationen von der eigenen Website des Zoo Frankfurt wieder, Stand Mitte 2026. Preise, Öffnungszeiten und besondere Veranstaltungen wie die Exotarium-Abendöffnung können sich ändern; prüfen Sie aktuelle Details direkt beim Zoo, bevor Sie einen Besuch planen.

Häufige Fragen & Stolperfallen

Wie alt ist der Zoo Frankfurt, und warum trägt er Bernhard Grzimeks Namen?

Der Zoo öffnete am 8. August 1858, was ihn laut der [offiziellen Geschichte des Zoos](https://www.zoo-frankfurt.de/de/unser-zoo/geschichte) zu Deutschlands zweitältestem Zoo nach Berlin macht. Bernhard Grzimek wurde im Mai 1945 Direktor und übernahm einen Zoo, der großteils durch Kriegsbombardierung zerstört war und vor einer wahrscheinlichen Schließung stand. Statt das zu akzeptieren, ließ er Bombenkrater mit privaten Mitteln verfüllen und einige Gebäude wieder provisorisch nutzbar machen. Seine wirklich ungewöhnliche Überlebensstrategie bestand darin, einen Zirkus und Schausteller auf das zerstörte Gelände zu holen, später kamen ein Kino und ein Theater dazu, dazu regelmäßige Feste und Konzerte, die genug Einnahmen erwirtschafteten, um den Zoo durch den Wiederaufbau am Laufen zu halten. Grzimek wurde später weit über Frankfurt hinaus für seine Naturschutzarbeit international bekannt, und sowohl die Zoologische Gesellschaft Frankfurt als auch die Straße, an der der Zoo heute liegt, tragen seinen Namen.

Wie viel zahlt eine Familie tatsächlich für den Besuch?

Laut der [aktuellen Ticketpreise des Zoos](https://www.zoo-frankfurt.de/de/zoobesuch-planen/eintrittskarten/tageskarten) zahlen Erwachsene 12 EUR und Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren 6 EUR, Kinder unter 6 Jahren haben komplett freien Eintritt. Es gibt außerdem eine Familienkarte für 29 EUR, die den Haushalt in einem Kauf abdeckt, was meist die bessere Option ist, sobald mehr als ein zahlendes Kind dabei ist, ein Vergleich mit Einzeltickets lohnt sich vor dem Kauf.

Gibt es für Kinder mehr als nur Tiere anzuschauen?

Ja, mehrere Dinge, die gezielt für Kinder gebaut wurden. Es gibt einen großen Spielplatz mitten zwischen den Gehegen mit angeschlossenem Picknickbereich, einen Streichelzoo mit Zwergziegen, die gestreichelt und gebürstet werden dürfen und der barrierefrei ist, sowie das Grzimek-Haus, das nachtaktive Tiere wie Erdferkel, Gürteltiere und Fledermäuse in abgedunkelter Umgebung zeigt, die Art Ausstellung, die Kinder tendenziell wirklich in Erinnerung behalten statt nur daran vorbeizugehen.

Was ist das Exotarium, und lohnt sich die Abendöffnung zum Planen?

Das Exotarium ist ein zweistöckiges Ausstellungsgebäude mit Süßwasserkrokodilen, Pinguinen, Schlangen, Fischen, Echsen und Spinnen. Am letzten Freitag jedes Monats von Januar bis März bleibt es laut der [eigenen Veranstaltungsseite des Zoos](https://www.zoo-frankfurt.de/de/termine/event/abendoeffnung-exotarium-februar) bis 20:00 Uhr geöffnet, auch nachdem der restliche Zoo für den Tag geschlossen hat, mit einer Führung um 17:30 Uhr. Wer ohnehin einen Abendbesuch in diesen Wintermonaten erwägt, bekommt damit eine wirklich andere Art, das Exotarium zu erleben, als bei einem normalen Tagesbesuch.

Wie kommen wir ohne Auto dorthin?

Der Zoo liegt im Stadtteil Ostend und ist laut seiner [eigenen Anfahrtsseite](https://www.zoo-frankfurt.de/de/adresse-und-anfahrt) mit den U-Bahn-Linien U6 und U7 sowie der Straßenbahnlinie 14 erreichbar, alle in Gehweite zum Eingang. Das macht ihn für die meisten Familien aus der Frankfurter Innenstadt zu einem unkomplizierten autofreien Ausflug.